DIE PROJEKTE
TADERASS - Hilfe zur Selbsthilfe für TUAREG-Nomaden im Niger
home

Aman iman – Wasser ist Leben.

(Sprichwort der Tuareg)

Mit unseren Projekten setzen wir dort an, wo wir mit verhältnismässig wenig Aufwand viel erreichen können. Dabei legen wir grossen Wert darauf, die Betroffenen direkt in die Realisierung der Projekte miteinzubeziehen. Wir arbeiten eng mit den Leuten vor Ort zusammen und bauen auf vorhandenen Strukturen auf.

Die Hilfe basiert auf folgenden vier Eckpfeilern:


Sauberes Trinkwasser rettet Leben
Überleben in den Wüstenrandgebieten heisst in erster Linie, Zugang zu sauberem Trinkwasser zu haben. Die Nomaden beziehen das lebensnotwendige Trinkwasser für sich und für ihre Herden aus traditionellen Ziehbrunnen. Vor Jahrzehnten gegraben, sind sie inzwischen baufällig geworden und viele Brunnen drohen gar einzustürzen. Die Sanierung der Brunnen tut Not, den Nomaden selber fehlt aber das dafür notwendige Geld.

-> pdf zu den Brunnensanierungsprojekten

 

Bildung als Grundlage zur Selbsthilfe

Seit 2004 unterstützen wir die Grundschule für Nomadenkinder in AGHLAL IN GARANE, ein kleines Dorf 35km südlich von Agadez. Neben dem Aufbau der Infrastruktur wie Klassenzimmer, Kantine, Latrinen etc. stellen wir das Schulmaterial bereit und sorgen für die Verpflegung der Schulkinder, da diese sehr weite Schulwege zurücklegen müssen und in der Trockenzeit nicht zu ihren Familien zurückkehren können.

-> pdf zum Schulprojekt

 
Stärkung der Frauen
Wir unterstützen das Nähatelier TIN-HINAN in Niamey, in welchem 20 Frauen eine 2-jährige Ausbildung zur Schneiderin machen können. Kosten pro Frau und Jahr ca. CHF 500.
Daneben gewähren wir Kleinstkredite an Frauenkooperativen. Sie stellen Bastmatten für den Bau der traditionellen Nomadenzelte her und verkaufen diese dann auf den lokalen Märkten.
   
Medizinische Grundversorgung „en brousse“
Mit einem mobilen Ambulatorium (4x4) bringen wir eine minimale medizinische Grundversorgung zu den Nomaden in die „Brousse“ hinaus. Ein ausgebildeter Krankenpfleger und eine ausgebildete Hebamme behandeln Verletzungen und die gängigsten Krankheiten. Daneben betreiben sie Aufklärungsarbeit in Gesundheits- und Hygienefragen, insbesondere rund um die Trinkwasserhygiene sowie rund um Geburt und Säuglingspflege.